prodorso

Spinale Infiltrationen

Spinale Infiltrationen

Aufgrund der Häufigkeit von Gewebsveränderungen an der Wirbelsäule bei beschwerdefreien Personen ist die diagnostische Wertigkeit der reinen Bildgebung begrenzt. Zur weiteren Differenzierung zwischen symptomatischen und asymptomatischen Veränderungen haben sich in den vergangenen Jahren an vielen Wirbelsäulenzentren bildgebungsgesteuerte Infiltrationen zur weiteren diagnostischen Abklärung etabliert.

Ziel dieser Infiltrationen ist es, den Schmerz des Patienten entweder auszulösen oder zu beseitigen, um so entscheiden zu können, ob es sich um eine symptomatische oder asymptomatische Veränderung handelt. Diese spezifische Diagnostik ist ambulant und ohne grosse Belastung für den Patienten durchführbar.  Zusätzlich kann häufig gleichzeitig ein therapeutischer Effekt durch eine Lokalanästhesie mit oder ohne Cortisonpräparat erreicht werden. Der Patient ist dann der physiotherapeutischen Behandlung besser zugänglich und Wartezeiten vor Operationen können so überbrückt werden. Die Schmerzbefreiung kann in Einzelfällen über mehrere Monate oder sogar permanent anhalten, so dass gar nicht mehr operiert werden muss.

In unserem Zentrum werden folgende Verfahren regelmässig durchgeführt:

  • Nervenwurzelblock (Betäubung/Entzündungshemmung im Bereich eines oder mehrerer Nerven)
  • Fazettengelenksblock (Betäubung/Entzündungshemmung im Bereich der kleinen Wirbelgelenke)
  • Diskographie (Kontrastmitteldarstellung und Schmerzprovokation im Bereich der Bandscheibe)
  • Epiduralblock (Kortison-Injektion in den Spinalkanal)

Diese Infiltrationen werden an unserem Zentrum ambulant mit der neusten Durchleuchtungs-Technik (3D-BV) durchgeführt.

Ihre Spezialisten:
Prof. Dr. Norbert Boos
Dr. Michael Andor

Aktuelle Seite: HOME Unsere Kompetenzen Spinale Infiltrationen